ende gut.
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Der Emmora Podcast rund um das Thema Lebensende.

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1. Der Tod darf kein Tabuthema sein

Lasst uns drüber sprechen!

Zwei junge Frauen gründen eine Plattform, die Angehörige beim letzten Abschied unterstützt – sowohl praktisch als auch emotional. Wie kommt man darauf, sich in dem Alter freiwillig den ganzen Tag mit dem Lebensende zu beschäftigen? Ist das nicht furchtbar traurig? Victoria und Evgeniya erzählen, wie sie zu diesem Entschluss gekommen sind und geben einen Ausblick auf die erste Staffel "ende gut." Außerdem sprechen sie mit Autorin Antje Grube, die ihre Mutter in den letzte Monaten ihres Lebens eng begleitet hat – und darüber heute sehr dankbar ist.

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2. Eine Bestattung organisieren

Feuer- oder Erdbestattung? Friedhof oder Ruheforst? Woher bekomme ich eine Sterbeurkunde? Und wie viel Zeit bleibt mir eigentlich für diese ganze Organisation? In dieser Folge besprechen wir, welche unterschiedlichen Bestattungsformen es gibt, worauf ihr bei der Wahl des Bestatters unbedingt achten solltet und wir gehen Schritt für Schritt mit euch durch, was es alles nach einem Todesfall zu organisieren gibt. Außerdem teilt Anna Ullrich ihre persönlichen Erfahrungen, wie die Planung einer Bestattung NICHT laufen sollte. Hört rein!

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3. Wohin mit meiner Trauer?

Trauer kann sich in vielen verschiedenen Facetten den Weg an die Oberfläche bahnen – als Traurigkeit, Wut oder Apathie, und nicht selten auch mit körperlichen Symptomen. Wir sprechen mit Trauerbegleiterin Luna Schön darüber, wie man lernen kann, die Trauer anzunehmen und mit ihr umzugehen. Sie erklärt uns, warum die Aussage “Melde dich, wenn du etwas brauchst” keinem Menschen in Trauer weiterhilft und was Angehörige von Trauernden stattdessen sagen und tun sollten.

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4. Selbst der Tod ist nicht umsonst

Eine geliebten Menschen zu verabschieden ist nicht nur traurig, sondern meistens auch ziemlich teuer. Und für viele sind die hohen Kosten eine Überraschung. In dieser Folge nehmen wir uns Zeit, das Thema Finanzen in Ruhe zu sortieren. Mit dem Bestatter Thomas Schreiber besprechen wir, was für Kosten anfallen, welche Art der Vorsorge sich für wen eignet und warum man bereits zu Lebzeiten ein offenes Gespräch mit dem Bestatter führen sollte. Herr Schreiber erklärt außerdem, warum Wünsche für die eigene Beisetzung im Testament nichts zu suchen haben. Fragen und Anmerkungen an: info@emmora.de.

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5. Bitte kein schwarz!

Durch alternative Rituale eine persönliche und individuelle Trauerfeier gestalten – dafür hat Bestatterin Susanne Eckl schon in der Kirche Espresso gekocht und auf dem Friedhof Gießkannen verteilt. Im Gespräch mit uns plädiert sie für den Begriff “Lebensfeier” und erklärt, welche Möglichkeiten Angehörige haben, um den letzten Abschied möglichst positiv und fröhlich zu gestalten. Sie sieht ihre Hauptaufgabe als Bestatterin darin, die Hinterbliebenen in jedem Schritt zu begleiten und findet: “Abschied nehmen fängt lange vor der Beisetzung an”. Schreibt uns gerne bei Fragen an: info@emmora.de.

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6. Wie erkläre ich Kindern den Tod?

Kommunikation in emotionalen Ausnahmesituationen.

Je klarer Kinder ihre Gefühle benennen können, desto besser können Sie auch mit ihnen umgehen, weiß Soziologin Susanne Scheerer. Sie erklärt in dieser Episode außerdem, wann und wie Eltern mit ihren Kindern die Themen Tod und Trauer besprechen sollten, warum “friedlich eingeschlafen” niemals als Bild für “gestorben” benutzt werden sollte und ab welchem Alter Kinder zu Bestattungen mitkommen sollten. Fragen und Anmerkungen an: info@emmora.de.

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7. Trauer ist (k)eine Krankheit

Wie Trauer unser Gehirn blockiert -Was ist eigentlich in unserem Kopf los, wenn wir trauern? So einiges! Wenn wir das Gefühl haben, “nicht mehr wir selbst zu sein", dann liegen wir mit dieser Einschätzung goldrichtig, sagt Psychotherapeut Thomas Weil. Woher eine Trauer-Blockade im Gehirn kommt und warum Zwiegespräche mit Verstorbenen für unsere mentale Gesundheit wichtig sind, erklärt Weil in dieser Episode. Außerdem sprechen wir mit Trauerbegleiterin Luna Schön über die Anerkennung von Trauer als offizielle psychische Krankheit. Hilft oder schadet diese Anerkennung der Trauer?

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8. Andere Länder, andere Sitten

In Nepal werden Leichen den Geiern zum Fraß vorgeworfen, in Mexiko wird ein rauschendes Fest gefeiert, um den Toten zu Gedenken: Abschiedsrituale sind so vielfältig wie die Menschheit selbst. Marlene Rybka hat über 60 Länder bereist und weiß schon jetzt, wo sie selbst einmal ihre letzte Ruhe finden möchte. In dieser Folge sprechen wir mit ihr über das Phänomen “Todestourismus” und darüber, was wir von anderen Kulturen über einen entspannteren Umgang mit dem Tod lernen können. Marlene bloggt auf www.couchabenteurer.de und Eure Fragen und Anmerkungen schickt ihr gerne an: info@emmora.de.

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9. Trauern Männer anders als Frauen?

Es gibt durchaus Verhaltensmuster im Umgang mit Schmerz, die der Trauerbegleiter Thomas Achenbach besonders bei Männern beobachtet. Er hat über die Jahre gelernt, seine Arbeit auf die Bedürfnisse von Männern anzupassen und sagt: Nur weil jemand nicht in Tränen aufgelöst ist, bedeutet das nicht, dass er das Erlebte nicht verarbeitet. Außerdem erklärt er, warum Männer mit der Ohnmacht, die ein Verlust mit sich bringt, oft schlechter umgehen können als Frauen. Mehr Informationen zur der Arbeit von Thomas Achenbach findet ihr auf seiner Homepage: www.thomasachenbach.de.

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10. Letzter Wunsch: Zuhause sterben

Der ambulante Hospizdienst kann es möglich machen

Zuhause, im Kreise der Liebsten, friedlich einschlafen – wenn man schon sterben muss, dann doch bitte so, denken sich viele. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, gibt es Menschen wie Sandra Heinicke. Ihr Auftrag ist es, die Konfrontation mit dem Sterben zu erleichtern, Leiden zu lindern, Trauerprozesse zu begleiten und die Angehörigen zu entlasten.

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11. Ein erfülltes Leben führen

Und wie man dem Ende gelassener entgegenblicken kann.

Ist ein glückliches Leben nur eine Sache der Einstellung? Und kann man lernen, mehr Glück zu empfinden? Nachdem wir uns an dieser Stelle schon ausgiebig dem Thema Lebensende gewidmet haben, geht es dieses Mal um das Leben. Genauer: Darum, wie man ein zufriedenes und erfülltes Leben führt. Autorin Antje Grube und Unternehmer Marc Sasserath erzählen uns, was für sie Glück bedeutet und wie sie gelernt haben, achtsamer zu leben. Wir sprechen über die Angst vor dem Ende, das Leben im Hier und Jetzt – und natürlich über die Suche nach dem Sinn.

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12. Wie sterben wir, Roland Schulz?

Zwischen dem Zeitpunkt, an dem wir uns bewusst sind, dass wir sterben werden und dem Moment, an dem unser Herz stehen bleibt, passiert eine ganze Menge. Und danach auch. Was genau, das hat der preisgekrönte Journalist und Buchautor Roland Schulz akribisch recherchiert. Er hat Palliativmediziner, Leichenbeschauer und Bestatter begleitet und interviewt. Im Gespräch mit tauchen wir tief in seine Recherche ein und wir sprechen über eines der letzten Mysterien der Wissenschaft – den Sterbeprozess. Und darüber, ob er selbst jetzt noch Angst vor dem Sterben hat.

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13. Corona Folge

Corona - wie wirkt sich der Coronavirus auf uns Menschen aus? Wir, Evgeniya und Victoria, sind die Gründerinnen von Emmora und wollen mit der Ende gut.-Staffel über Themen rund um das Lebensende sprechen. Aus aktuellem Anlass starten die Staffel allerdings mit einem Gespräch mit Susanne Scheerer, die uns aus ihrem Alltag zwischen Familie, Arbeit und Leben erzählt. Hört rein!

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Alles zum Thema Abschied: Unser Emmora Magazin